Absolute Beginner II – Der Fotokurs

Dies ist ein Gastartikel von Christian Weinmann

Meine ersten Erfahrungen mit meinem neuen Freizeitgerät waren eher ernüchtend, denn ich hatte mir gleich wahre Kunstwerke der Fotografie erwartet.

Was dann aus dem Foto rauskam, war zwar gut  was die Bildqualität betraf, aber eben auch nur das.
Also kaufte ich mir ein Buch, das mir Marc empfohlen hat. Klick!
Schließlich war es von Anfang an mein Anspruch die Kamera nicht nur zum Knipsen zu benutzen, sondern Bilder zu machen, die ich mit einer Kompaktkamera niemals hingekriegt hätte.
Bei der Lektüre des Buches stellte ich aber fest, dass mir wohl tatsächlich die wichtigsten Grundlagen fehlen.

Wie hängen Blende und Belichtungszeit zusammen? Hängen sie überhaupt zusammen? Warum brauch ich noch ISO, wenn ich eigentlich keinen Film mehr in die Kamera lege? Was genau ist denn Schärentiefe und wie geht die? Was bedeuten denn die ganzen Zahlen auf meinem Objektiv? Wie macht man ein Bild interessant?

Das alles konnte mir das Buch nicht, oder nicht in ausreichender Form erläutern.
Also suchte ich nach einem Workshop bei dem ich den Umgang mit der Kamera live lernen und die offenen Fragen direkt stellen konnte. Klar hätte ich auch Marc fragen können, aber ich dachte mir, dass es schon einen Unterschied macht, ob man aus der hohlen Hand mal erklärt bekommt wie das alles geht, oder ob sich ein Trainer ein Konzept macht und strukturiert den Lehrgang plant und durchführt.

Also hab ich gegoogelt. Einiges gefunden und das meiste wieder verworfen. Zu teuer, zu kurz, zu weit weg usw.

Und wieder bin ich bei Calvin Hollywood hängen geblieben. In seinem Shop habe ich ein Angebot gesehen, das mich gleich überzeugt hat. Er bot ein Fotografie Grundlagen Kurs für 99 Euro an. Einen Tag von 10 Uhr bis ca. 17.00 Uhr alles rund ums Fotogafieren in einen praktischen  Workshop. Max. 6 Teilnehmer.
Das hörte sich fair an. Also hab ich mit einem Freund telefoniert und da er auch sein Interesse bekundet hat haben wir uns gleich angemeldet.

Einige Zeit später sollte der Workshop stattfinden und wir haben uns im nahegelegenen Luisenpark bei bestem Wetter getroffen. Calvin hat seinen Assistenten Gabor Richter mitgebracht und ich eben meinen Kumpel. Mehr waren nicht da und somit waren wir zu viert. Sollte also ein sehr intensiver Workshop werden..

Nach der allgemeinen Vorstellung und dem üblichen Geplänkel ging es dann direkt mit einem Theorieblock los.
Calvin erklärte Blende, Belichtung, ISO, Lichtstärke der Objektive, Schärfentiefe und die einzelnen Modi der Kamera. Das dauerte ca. 1 Stunde und danach gings dann ans Üben.

Mit praktischen Tipps und Hinweisen unterstützte Calvin und sein Assistent uns kräftig bei der Entdeckung unserer Kamera und unserer Kreativität. Wir hatten einen entspannten, kreativen und äußerst lehrreichen Tag.
Ich weiß nun einigermaßen worauf es ankommt und kann so meine Kenntnisse vertiefen und üben.

Unter anderem sind folgende Bilder dabei entstanden

 

Christian

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Geschrieben von

Christian

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08 2011

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